Umfangreiche FAQ zum Thema Payroll für Freelancer und Auftraggeber
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  • Versicherungen
  • Pensionskasse
  • Sozialabzüge
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  • 1. Darf ich als Selbstständiger mehrere Aufträge auf einmal annehmen und abrechnen lassen?
     

    Ja, sofern Sie die Höchstarbeitszeit pro Woche/Monat einhalten.

  • 2. Kann ich Zusatzvereinbarungen, Geheimhaltungen etc. mit meinem Auftraggeber vereinbaren?
     

    Ja, Sie dürfen Zusatzvereinbarungen, Geheimhaltungen, mit Ihrem Auftraggeber vereinbaren. Jedoch übernimmt die Payroll Plus AG keine Haftung für die Richtigkeit und den Inhalt dieser Vereinbarungen.

  • 3. Gibt es einen Mindestbetrag den ich abrechnen muss? PayrollPlus Marge
     
    Nein, es gibt jedoch eine Mindestmarge von CHF 200.- pro Rechnung bzw. Lohnabrechnung.
    Werden durch gearbeitete Stunden bzw. Tage keine CHF 200.- PayrollPlus Marge erreicht, wird die Differenz aufgerechnet und abgezogen.
    Bsp. 8 Tage im Tageslohn, 8 x CHF16.- PayrollPlus Marge = CHF 128.-, da 200.- nicht erreicht wurden, wird die Differenz von CHF 72.- separat verrechnet.
    Bsp. 32h gearbeitet im Stundenlohn, 32x2.- PayrollPlus Marge = CHF 64.-, da 200.- nicht erreicht wurden, wir die Differenz von CHF 136.- separat verrechnet.
    Diese Differenz kann von Ihrem Kunden oder Ihnen übernommen werden.
  • 4. Welche Kündigungsfristen gelten bei unbefristeten Aufträgen?
     

    Massgebend ist für Payroll Plus AG das Arbeitsvermittlungsgesetz (AVG). Da gelten folgende Kündigungsfristen: zwei Arbeitstage während der ersten drei Monate, sieben Tage vom vierten bis einschliesslich dem sechsten Monat und ein Monat ab dem siebten Monat. Längere Kündigungsfristen können auf Wunsch jederzeit vereinbart werden.

  • 5. Darf ich im Ausland wohnhaft sein, um den Service von Payroll Plus AG zu nutzen?
     

    Ja, Sie dürfen auch in einem Grenzland wohnhaft sein, sofern Ihr Auftraggeber in der Schweiz ist und Sie die Tätigkeit aus der Schweiz ausführen (als Grenzgänger).

  • 6. Kann ich Pauschalbeträge über PayrollPlus abrechnen?
     

    Den Pauschalbetrag werden wir nach Absprache mit Ihnen in einen Stunden-, Tages-, oder Monatslohn umrechnen.

  • 7. Wie hoch ist die PayrollPlus Gebühr?
     

    Siehe Freelancer-Rechner: https://www.payrollplus.ch/freelancer/

    Siehe Unternehmens-Rechner https://www.payrollplus.ch/unternehmen/

     

  • 8. Wie funktioniert das Abrechnen über PayrollPlus?
     
  • 9. Kann die Payroll Plus AG eine Rechnung ins Ausland senden?
     

    Ja, die Rechnung kann auch ins Ausland in verschiedenen Währungen ausgestellt werden. Wichtig ist jedoch, dass Sie von der Schweiz aus arbeiten.

  • 10. Vermitteln Sie auch Jobs/Aufträge?
     

    Nein, wir vermitteln keine Jobs oder Aufträge. Sobald Sie selber einen Job/Auftrag gefunden haben, rechnen wir für Sie rechtssicher mit Ihren Kunden ab.

  • 1. Wie rechne ich einen Monatslohn in einen Stundenlohn um?
     

    Sie kennen nur den gewünschten Monatslohn und möchten dies auf einen Stundenlohn berechnen? Fragen Sie im Einsatzbetrieb nach der Tagesarbeitszeit, nach der Anzahl Ferien- und Feiertagen welche der Betrieb gewährt.

    Annahme :

    Tagesarbeitszeit 8h, 30 Ferientage, 9 Feiertage
    Bruttolohn pro Jahr CHF 66'950 inkl 13 Monatslohn

    365 Tage -104 Wochenenden -30 Ferientage -9 Feiertage= 222 Nettoarbeitstage
    222 Arbeitstage x 8h pro Tag = 1'776 Nettoarbeitszeit pro Jahr
    CHF 66'950 : 1'776 Stunden = CHF 37.69 Brutto-Stundenlohn

     

  • 2. Welchem GAV bin ich unterstellt?
     

    Grundsätzlich sind Sie bei einem Brutto-Stundenlohn von unter CHF 75.75 dem GAV Personalverleih unterstellt.

    Ist Ihr Einsatzbetrieb zusätzlich einem GAV unterstellt, werden die gesamtarbeitsvertraglichen Regelungen (Lohn- und Arbeitszeitbestimmungen) vom im Einsatzbetrieb geltenden GAV übernommen.

    Fragen Sie Ihren Einsatzbetrieb nach dem geltenden GAV.

  • 3. Wo finde ich meinen Mindestlohn?
     

    Der Mindestlohn ist branchenabhängig. Wieviel dieser beträgt, finden Sie unter www.tempdata.ch

  • 4. Kann ich Pauschalbeträge über PayrollPlus abrechnen?
     

    Den Pauschalbetrag werden wir nach Absprache mit Ihnen in einen Stunden-, Tages-, oder Monatslohn umrechnen.

  • 1. Wie bin ich versichert?
     

    Bei der CSS Versicherung sind Sie gegen Krankheit und bei der Suva Linth sind Sie gegen Betriebsunfälle bzw. Nichtbetriebsunfälle versichert. Die Versicherungsleistung beträgt 80% Ihres durchschnittlichen Verdienstes bei einer Leistungsdauer von 03 bis 720 Tage bei Krankheit und von 04 bis 720 Tage bei Unfall. BVG-Beiträge werden bei der PK Pro in Schwyz abgerechnet, weitere Details entnehmen Sie aus dem BVG Leistungsblatt. Sozialleistungsbeiträge wie AHV, IV, EO und ALV werden wie gesetzlich vorgeschrieben, abgerechnet.

  • 2. Kann ich Freiwillig der AHV beitreten wenn ich ins Ausland ziehe?
     
  • 1. Gibt es ein BVG-Überobligatorium (Kadervertrag)
     
    Ja, wir können ein BVG-Überobligatorium anbieten. Das Merkblatt mit allen relevanten Punkten für unsere Kaderpolice finden Sie auf folgendem Link: https://www.payrollplus.ch/wp-content/uploads/2015/08/BVG-Kader.pdf
  • 2. Ab wann muss ich BVG/PK bezahlen?
     

    Sofern Sie die folgenden Aufnahmepflichten gemäss GAV Personalverleih erfüllen:

    • Unbefristeter Einsatz oder
    • Befristeter Einsatz länger als 13 Wochen oder
    • Sie haben unterhaltspflichtige Kinder
  • 3. Frühpensionierung - Muss ich weiterhin AHV, BVG Beiträge bezahlen?
     

    In der beruflichen Vorsorge fällt ab dem Zeitpunkt Ihrer Pensionierung die Beitragspflicht weg. Hingegen müssen die AHV-Beiträge auch von Nichterwerbstätigen bis zum gesetzlichen Pensionierungsalter entrichtet werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Altersrente vorbezogen wurde oder nicht. Um auf den Abzug von BVG verzichten zu können, muss PayrollPlus eine Bestätigung Ihrer Frühpensionierung vorliegen.

    http://www.pensionskassenvergleich.ch/pkvergleich/pk-vergleich-2016/fruehpensionierung/index.html

  • 4. BVG Basis oder BVG Kader (Pensionskasse)
     

    BVG Basis

    Maximaler Stundenlohn: CHF 38.65
    Maximal versicherbarer Lohn pro Stunde: CHF 27.40
    Koordinationsabzug pro Stunde: CHF 11.25

    Maximaler Jahreslohn CHF 84'600.-
    Maximaler versicherbarer Jahreslohn: CHF 59'925.-
    Koordinationsabzug pro Jahr: CHF 24'675.-

    Weitere Informationen: https://www.payrollplus.ch/wp-content/uploads/2015/08/Factsheet_BVG_Basis_2018.pdf


    BVG Kader

    Maximaler Stundenlohn: CHF 386.65
    Maximal versicherbarer Stundenlohn : CHF 386.65
    kein Koordinationsabzug

    Maximaler Jahreslohn CHF 845'603.55

    Weitere Informationen: https://www.payrollplus.ch/wp-content/uploads/2015/08/Factsheet_BVG_Kader_2018.pdf

    Berechnungsbeispiele finden Sie unter der FAQ Frage Nummer 34


    Der Freelancer kann zwischen diesen zwei Lösungen wählen, er kann nicht selbst eine Pensionskasse suchen

  • 1. Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung (ALV) bei AG, GmbH und Einzelunternehmen
     

    Wer würde eine Versicherung abschliessen, wenn schon bei Vertragsabschluss bekannt ist, dass die Versicherungsgesellschaft nie eine Versicherungsleistung erbringen wird?

    Bei der Arbeitslosenversicherung (ALV) ist das der Fall. Wer als Unternehmer angestellt ist und eine Gesellschaftsbeteiligung besitzt, muss der ALV – wie jeder Angestellte auch – Versicherungsprämien bezahlen, wird aber gleichzeitig von Versicherungsleistungen der ALV ausgeschlossen. Ebenfalls ausgeschlossen werden Personen in Geschäftsleitungsfunktionen oder mitarbeitende Familienangehörige. Schätzungsweise 200000 Personen sind in der ganzen Schweiz von der Problematik betroffen. Sie zahlen jährlich rund 0.5 Milliarden Franken Versicherungsprämien ein, ohne dass sie sich auf den Schutz der ALV verlassen können. François Cochard weiss durch seine Tätigkeit als Wachstumsspezialist für KMU, dass vielen Betroffenen dies nicht einmal bekannt ist.

    Quelle: http://www.fairnessfuerkmus.ch/fileadmin/user_upload/pdf/Zuercher_KMU_-_Fairness_fuer_KMUs.pdf

    Mit PayrollPlus bleibt Ihr Anspruch auf ALV bestehen, profitieren von unseren Kollektivversicherungen (KTG,UVG,BVG) und erhalten Ihren Lohn ausbezahlt.

    Geniessen Sie die Freiheiten eines Selbständigen und profitieren von den Sicherheiten eines Mitarbeiters. Jetzt informieren unter www.payrollplus.ch oder rufen Sie uns für ein unverbindliches Beratungsgespräch an. 055 416 50 50


    Aufgabe der arbeitgeberähnlichen Stellung als Voraussetzungen für eine allfällige An-spruchsberechtigung

    Unter Berücksichtigung der erwähnten Rechtsprechung ist es notwendig, dass die arbeitgeber- ähnliche Stellung im Betrieb und die damit verbundene Dispositionsfreiheit aufgegeben werden, damit die weiteren Anspruchsvoraussetzungen zum Bezug von Arbeitslosenentschädigung nach Art. 8 AVIG geprüft werden können.

    Dies kann in folgenden Schritten geschehen:

    AG:

    1. Der Sitz im Verwaltungsrat und/oder eine andere arbeitgeberähnliche Position (z.B. Direktor) muss aufgegeben werden => Kopie der Austrittserklärung aus dem Verwaltungsrat bzw. eine Kopie des Demissionsschreibens.
    2. Falls massgeblich am Aktienkapital beteiligt, muss diese Beteiligung ganz an einen Dritten veräussert oder zumindest massiv reduziert werden.

    GmbH:

    1. Austritt aus der Firma als geschäftsführender Gesellschafter (=> Kopie der Öffentlichen Beur- kundung) oder zumindest Rücktritt als Geschäftsführer (=> Kopie des Demissionsschreibens) und Löschung der Unterschriftsberechtigung.
    2. Falls massgeblich am Stammkapital beteiligt, muss diese Beteiligung ganz an einen Dritten veräussert oder zumindest massiv reduziert werden.

    Für den Fall, dass die Liquidation der Firma beschlossen wird, gilt es Folgendes zu beachten: Hat die versicherte Person trotz Liquidationsbeschluss weiterhin ihre arbeitgeberähnliche Stel- lung (und allenfalls sogar noch die Funktion als LiquidatorIn) inne, ist der Anspruch auf Arbeitslo- senentschädigung bis zur Löschung der Firma im Handelsregister abzulehnen.

    Mit dem Konkurs eines Betriebes geht grundsätzlich die Beendigung der arbeitgeberähnlichen Stellung einher. Wird der Konkurs jedoch mangels Aktiven eingestellt, dauert der Zustand der Liquidation an. Hat die versicherte Person nach Konkurseinstellung mangels Aktiven ihre arbeit- geberähnliche Stellung (und allenfalls zusätzlich die Funktion als LiquidatorIn) beibehalten, ist der Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung ebenfalls bis zur Löschung der Firma im Handelsregis- ter abzulehnen.

    Eine Überschuldung des Betriebes, die Gewährung einer Nachlassstundung oder eine vorüber- gehende Betriebseinstellung/Betriebsstillegung ist nicht geeignet, ein definitives Ausscheiden der arbeitgeberähnlichen Person zu belegen. Da die Nachlassstundung nicht zwingend zu einer Auf- lösung einer Gesellschaft führt, bleibt bis zum Abschluss des Nachlasstundungsverfahrens offen, ob ein Betrieb definitiv geschlossen wird. Anders als beim Konkurs bleibt es dem Schuldner oder der Schuldnerin überdies möglich, den Betrieb weiterzuführen.

    Damit die übrigen Anspruchsvoraussetzungen geprüft werden, muss die versicherte Person der Kasse mitteilen, ob sie definitiv aus der Firma ausscheiden wird.

    Weil mitarbeitende Ehegatten von Personen mit arbeitgeberähnlicher Stellung ebenfalls keinen Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung haben, ist darauf hinzuweisen, dass die Entschei- dungsbefugnisse bzw. finanzielle Verhältnisse an einen Dritten und nicht an den Ehepartner ü- bertragen werden. Dasselbe gilt auch für gleichgeschlechtliche Partner in eingetragener Partner- schaft.

    Wichtig ist, dass sämtliche Anspruchsvoraussetzungen nach Art. 8 AVIG erfüllt sein müssen, damit Taggeldleistungen ausgerichtet werden dürfen. Die Lohnzahlungen sind anhand von Bank- oder Postbelegen nachzuweisen, damit die Arbeitslosenkasse das Arbeitsverhältnis als Beitrags- zeit akzeptieren kann (vgl. SECO, Kreisschreiben über die Arbeitslosenentschädigung 01.2007, RZ B144 ff.; vgl. auch Urteil des EVG i.S. M., C 127/02). Mit der korrekten Abrechnung gegen- über der Ausgleichskasse alleine ist der effektive Lohnfluss noch nicht nachgewiesen.

    Quelle: https://wira.lu.ch/-/media/Wira/Dokumente/Abteilungen/Arbeitslosenkasse/info_arbeitnehmende_in_der_eigenen_ag_oder_gmbh.pdf?la=de-CH

  • 1. Was ist die Quellensteuer und wie hoch ist mein Quellensteuerabzug?
     
    Die Quellensteuer ist eine Steuer, welche nicht vom Steuerpflichtigen selbst entrichtet wird, sondern direkt vom Arbeitgebenden, vor der Auszahlung des geschuldeten Betrages in Abzug gebracht und dem Gemeinwesen abgeliefert wird.
    Die Quellensteuer wird je nach Kanton, Zivilstand, Konfession und Anzahl Kinder verschieden berechnet. Dazu erhält jeder Mitarbeiter einen Quellensteuertarif-Code
    Der Quellensteuertarif-Code setzt sich zusammen aus Tarif, Anzahl Kinder und Konfession.
    Tarifgruppen
    A - Tarif für alleinstehende Personen
    B - Tarif für verheiratete Alleinverdiener
    C - Tarif für verheiratete Doppelverdiener
    D - Tarif für Nebenerwerb
    Anzahl Kinder
    Es können maximal 9 berücksichtigt werden, die Anzahl Kinder wird nur berücksichtigt wenn auch Kinderzulagen von PayrollPlus entrichtet werden
    Kirchensteuer
    Y - Mit Kirchensteuer
    N - Ohne Kirchensteuer
    Beispiel: A0Y Alleinstehende Person ohne Kind mit Kirchensteuer
    Quellensteuerrechner von Comparis:
  • 2. Kann ich mein Home Office als Spesen abziehen?
     

    Unser vom Steueramt Kanton Schwyz genehmigtes Spesenreglement im Download Bereich gibt genau vor, welche Spesen bei PayrollPlus eingereicht werden können.

    Für alle anderen Fälle wie zum Beispiel der Abzug von Privaträumen als Home Office, sind vom Freelancer selbst bei seiner zuständigen Steuerverwaltung anzufragen und bei Genehmigung direkt in der Steuererklärung abzuziehen.

  • 1. Kann ich einzelne Aufträge abrechnen lassen und gleichzeitig beim RAV angemeldet bleiben?
     

    Ja, Sie können beim RAV im Zwischenverdienst angemeldet bleiben. Wir stellen Ihnen monatlich eine Bescheinigung über Zwischenverdienst aus. Mit unserer Dienstleistung haben Sie weiterhin Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung.

  • 2. In welchen Branchen darf ich über Payroll Plus AG arbeiten?
     

    Sie dürfen in jeder beliebigen Branche tätig sein, um den Service von Payroll Plus AG zu nutzen. Ausnahme Sportler, Aupair und Praktikanten.

  • 3. Wer ist die Kontaktperson für meinen Auftraggeber?
     

    Sie bleiben für Ihren Auftraggeber die Kontaktperson. Payroll Plus AG übernimmt den bürokratischen Teil und Sie können sich voll und ganz auf Ihre Arbeit als Freelancer konzentrieren.

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